Projekt Pfadiheim

Ausgangslage

Nachdem negativen Entscheid der kantonalen Behörden im Juni 2016, hat sich die Projektgruppe mit Vertretern der Gemeinde getroffen, um eine neue Lösung zu suchen. Ebenfalls hat sich die Projektgruppe it den Vorständen der Pfadfinderabteilung sowie der APV getroffen, um das weitere Vorgehen zu besprechen. Beide Vorstände haben damals signalisiert, dass sie ein Projekt weiterhin unterstützen werden und insbesondere die Pfadfinderabteilung hat nochmals betont, dass sie immer noch an der Idee eines eigenen Pfadiheimes festhalten wollen. Die Projektgruppe hat dies als Auftrag genommen, weitere Lösungen zu suchen.

Es ist insbesondere der Initative der Gemeinde Düdingen zu verdanken, dass so schnell ein anderes konkretes Projekt angegangen werden kann. Die Gemeinde Düdingen kann von der Schützengesellschaft Düdingen das Schützenhaus inkl. Grundstück übernehmen und ist bereit die Liegenschaft im Baurecht der Pfadi Düdingen die nächsten 50 Jahren zu überlassen. Die Gemeinde Düdingen konnte mit den kantonalen Ämtern ebenfalls bereits rechtliche Fragen klären, so dass eine Umnutzung und ein Umbau des Schützenhauses mgölich sein werde. Die Gemeinde hat ein Vorgesuch auf der Basis von Plänen von Daniel Zbinden eingereicht (Details s. weiter unten). Mit Anpassungen ist das Projekt beweilligungsfähig. Ein ordentliches Baugenehmigungsverfahren wird selbstverständlich trotzdem benötigt.

 

Details Baurechtsvertrag

Die Gemeinde räumt der Pfadi ein unentgeltiches Baurecht über 50 Jahre ein. Die Pfadi darf über die bestehenden Gebäude verfügen und diese umbauen. Der Parkplatz oberhalb des heutigen Schützenhauses gehört ebenfalls dazu.

Auf dem Parkplatz dürfen keine fixen Bauten erstellt werden. Weiter bekommt die Gemeinde ein Nutzungsrecht auf dem Parkplatz um diesen Platz z.B. bei Grossveranstaltungen als Parkplatz nutzen zu können. Dies kann nur in Absprache mit der Pfadi geschehen, Details werden in einer separaten Vereinbarung geklärt. Die Pfadi muss nach 50 Jahren, falls keine Verlängerung erfolgt, die erstellten Gebäude zurückbauen und das Gelände unbebaut zurückgeben. Die Gemeinde kann die Gebäude übernehmen. Die Pfadi muss bis zum 31.12.2017 ein bewilligungsfähiges Baugesuch einreichen. Anderfalls muss die APV der Gemeinde CHF 40’000.- Schadenersatz leisten. Der Vertrag ist bereits unterschrieben. Es könne keine Punkte mehr geändert werden. Der Vertrag tritt nur in Kraft , wenn die APV diesem an der GV vom 22.03.2017 zustimmt. Die Schützengesellschaft hat dem Vertrag zw. ihnen und der Gemeinde bereits zugestimmt. Weiter muss auch der Generalrat an seiner Sitzung vom 03.05.2017 den Verträgen zustimmen.

Bei Zustimmung durch den Generalrat gehen Nutzen und Gefahren per 01.07.2017 auf die Pfadi über. Liegt bis zum 31.12.2018 keine Baubewilligung vor, werden sämtliche Verträge aufgelöst.

Stellungnahme Projektteam

Wir sind der Überzeugung, dass der vorliegende Vertrag eine gute Lösung für die PFadi ist. Die Übernahme des Schützenhauses ist für die PFadi wohl die letzte Gelegenheit wieder ein eigenes Pfadiheim zu erhalten. Es sind keine weiteren Häuser oder Parzellen in Sicht, die für die Pfadi eine Möglichkeit darstellen würde.

Das Schützenhaus als möglicher Standort ist im Projektteam nicht neu. Der Standort wurde bereits in der Vergangenheit geprüft, die PFadi laert bereits heute viel Material im Schützenhaus ein. Die bisherigen Eigentumsverhältnisse sowie die rechtlichen Gegebenheiten haben uns seinerzeit veranlasst auf die Karte “Chlempa” zu setzen.

Das Porjektteam hat mit der Gemeinde über die Eigentumsverhätlnisse verhandelt. Wegen Vereinbarungen zwischen der Ge^meinde um dem Kanton ist das Baurecht die einzige Möglichkeit für die PFadi das Schützenhaus zu übernehmen. Wir können das Land nicht kaufen.

Das Projektteam freut sich in unveränderter Zusammensetzung das neue Projekt anzugehen und wird die notwendige Dokumentation neu erarbeiten, damit die Gesuche bei Institutionen und Sponsoren neu eingereicht werden können. Von vielen Erfahrungen und Vorarbeiten aus dem Chlempa-Projekt können wir profitieren. Wir sehen darum kein Problem das Baugesuch bis Ende 2017 einzureichen.